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Amadeus

Manchmal ist Neid tödlicher als Hass.

Theater.Klassiker

Mai
Juni
Juli
PROMO • BUCHBAR BIS 26.06.2027 15 % Rabatt auf alle Vorstellungen im Amphitheater!
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Inhalt

Wolfgang Amadeus Mozart: ein musikalisches Wunderkind, dessen Talent und Lebensfreude die Welt verzaubern. Doch hinter dem Glanz und der Lebenslust lauert die Schattenseite des Ruhms. Antonio Salieri, ein erfolgreicher Komponist am kaiserlichen Hof, sieht sein eigenes Leben und Wirken im Vergleich zu Mozarts Genie verblassen. Von Bewunderung getrieben, aber zugleich von Eifersucht zerfressen, beginnt Salieri ein Spiel aus Intrigen und Manipulation, das nicht nur das Leben des jungen Mozarts bedroht, sondern auch seine eigene Seele auf die Probe stellt.
 
Peter Shaffers Drama zeigt auf packende Weise den Konflikt zwischen Genie und Mittelmaß, zwischen Neid und Bewunderung, zwischen Ehrgeiz und moralischem Gewissen. Das Stück Amadeus verspricht ein fesselndes Theatererlebnis zu werden, das in die Tiefen menschlicher Leidenschaft, Ehrgeiz und Besessenheit führt. Unter der Regie von Frank-Lorenz Engel wirft der Klassiker Fragen nach Gerechtigkeit, Talent und der Tragik des Lebens auf.

SPIELDAUER
2 Stunden 25 Minuten
(inklusive 20 Minuten Pause)

Besetzung

Wolfgang Amadeus Mozart Valentin Mirow
Antonio Salieri Hartmut Volle
Constanze Weber, Mozarts Frau Hanna Kogler
Joseph II., Kaiser von Österreich Christopher Krieg
Graf Johann Kilian von Strack, Kaiserlicher Kammerherr Detlev Nyga
Graf Franz Orsini-Rosenberg, Direktor der Nationaloper Raphael Grosch
Baron Gottfried van Swieten, Präfekt der Nationalbibliothek Jan Henning Kraus
Zwei Venticelli, Lüftchen: Zuträger von Informationen und Gerüchten Maria Arnold & Fabian Baecker
Katharina Cavalieri Sonja Plahusch, Sarah Gebhardt
Teresa Salieri Sigrid Roßmann
Bürger von Wien, Diener, u. a. Felix Volnhals, Justin Lange & Dustin McKenna

Autor Peter Shaffer
Bearbeitung und Regie Frank-Lorenz Engel
Musikalische Übergänge Valentin von Lindenau
Dramaturgie Prof. Dr. Jeroen Coppens
Bühnenbild Tilmann von Blomberg
Leitung Kostümbild Anke Küper & Kerstin Laackmann
Leitung Maskenbild Wiebke Quenzel
Regieassistenz / Inspizienz Mona Brinkmann
Kostümbildassistenz Anna Frauendorf
Bühnenbildassistenz Josephine Kraemer
Regiehospitanz Sarah Gebhardt
Verlag S. Fischer Verlag GmbH
Technische Leitung Jan Langebartels
Bühnenbau Birk Nicolai Kessel, Marc Gehindy, Sebastian Häbel, Tobias Möschl, Justin Lange, Stefanie Zubrod, Martha Unterhofer, Vincent Layh, Pete Goesch, Matthias Karl, Thomas Kemmerer, Lothar Lukas, Sebastian Speth, Konstantin Firnbach.
Requisite Barbara Müller / Justin Lange
Kostümwerkstatt Kenza Allouch, Lena Hausmann, Zabotka S. Palm, Peter Plaschek, Wirasinee Rady, Elvira Schäfer, Rachel Semenov, Olivia Zimmerman
Dresser Michaela Truka, Sabine Döring
Maskenwerkstatt Sonja Hernandez Cruz
Leitung Ton Sebastian Heil
Ton Mira Lauren Schulte Strathaus, Lars Nieminen, Sebastian Heil, Kevin Müller
Leitung Licht Jan Langebartels
Licht Oliver Ehmes
Festspielbüro Jeroen Coppens, Neslihan De Pascalis, Petra Gismann, Melanie Lange, Zoe Lange, Luca Schmidt

Termine und Tickets


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Pressestimmen
Hanauer Anzeiger

„Regisseur Frank-Lorenz Engel (…) präsentiert mit „Amadeus“ nicht nur ein gelungenes Charakterspiel, sondern auch einen veritablen Krimi. Der von Engel inszenierte „Amadeus“ ist jedenfalls allen Lobes wert. Weil er keine Minute Längen hat, weil er spannend ist bis zum Schluss, weil er rasche Übergänge von Salieris Rolle als Erzähler und als Protagonist der Handlung kreiert, weil er virtuos Schauspiel, Sprache und die immer wieder eingespielte Musik verwebt, weil man quasi en passant Interessantes über Mozarts Oeuvre erfährt. Und weil er mit Bildern aufwartet, die im Kopf bleiben.“

„Hartmut Volle (…) hat eine beeindruckende Bühnenpräsenz. Und das von den ersten Worten an, wenn Salieri im Rollstuhl sitzend greise und siechend mit Fistelstimme nahelegt, er sei für den frühen Tod Mozarts verantwortlich. Aber nicht nur in leisen Szenen brilliert Volle, sondern auch, wenn er aufbrausend und von Besessenheit zerfressen sogar Gott herausfordert. Der 72-Jährige offenbart eine enorme Bandbreite und bespielt auch in Monologpassagen mühelos die große Bühne im Amphitheater. Volle ist der Star des Stücks.“

„Dem steht Valentin Mirow als Mozart kaum nach. Der 29-Jährige wurde in Hanau bereits mit Publikums- und Darstellerpreisen bedacht. Er verkörpert überzeugend Mozarts Exzentrik, seine Überheblichkeit, seine manchmal unflätigen Entgleisungen, aber auch seine liebenswerte Unbekümmertheit und sein musikalisches Genie. Vor allem im zweiten Akt kann der gebürtige Münchener sein ganzes Können zeigen.“

„Hervorzuheben ist auch Festspiel-Novizin Hanna Kogler als Mozarts Frau Constanze. Nicht nur in der berührenden Sterbeszene ist ihr Spiel ergreifend. Überzeugend auch Christopher Krieg, der als österreichischer Potentat mit stellenweise leicht wienerischem Singsang mal erhaben auftritt, dann wieder überraschend platt, wenn er Mozarts Oper ‚Die Entführung aus dem Serail‘ als ‚ganz nett‘ bezeichnet, aber kritisiert, sie habe ‚zu viele Noten‘. Entwaffnende Entgegnung des Maestros: ‚Es sind genau so viele Noten wie notwendig.‘“

– HANAUER ANZEIGER, 15. Juni 2026