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Bunbury. Ernst sein ist alles

Der unterhaltsame und intelligente Theaterklassiker

von Oscar Wilde in der Regie von Frank-Lorenz Engel

Bunbury Trailer
Ansehen

Inhalt

Wie praktisch ist es doch, immer dann, wenn man sich lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen entziehen möchte, einen armen kranken Menschen zu haben, den man dringend besuchen muss. So erfindet der Landadelige Jack einen kranken Bruder Ernst in der Stadt und der junge Dandy Algernon einen kranken Freund Bunbury auf dem Lande. Als sich Jack in Algernons Cousine Gwendolyn verliebt und sein Freund Algernon für Jacks Mündel Cecily in Liebe entbrennt, kommt es zu unheimlich komischen Verwicklungen. Für beide Damen scheint das attraktivste Kriterium für eine Verlobung der vermeintliche Vorname „Ernst“ zu sein, mit dem sich beide Männer ausgeben. Alles andere ist bemerkenswert zweitrangig. Mit brillantem Wortwitz und unzweifelhaftem Talent zur satirischen Überspitzung in der Darstellung der viktorianischen Gesellschaft übt Wilde subtile Kritik an Doppelmoral und starren Konventionen. „In Angelegenheiten von schwerwiegender Bedeutung ist Stil das Wesentliche, nicht Aufrichtigkeit“ bemerkt Algernons Tante Lady Bracknell.
 
„Bunbury - Ernst sein ist alles“ (im Original: „Bunbury - The Importance of Being Earnest“) ist eine der bekanntesten und beliebtesten Komödien von Oscar Wilde, uraufgeführt 1895. Erleben Sie diesen unterhaltsamen und intelligenten Theaterklassiker voller Witz, pointierter Dialoge und satirischer Anspielungen in der Bearbeitung und Inszenierung von Frank-Lorenz Engel. Eine humorvolle Auseinandersetzung mit der Suche nach Liebe, Glück und der Frage, ob man im Leben wirklich "ernst" sein muss.

Spieldauer:
2 Stunden 10 Minuten (inklusive 20 Minuten Pause)

Besetzung

Algernon Moncrieff Malte Flierenbaum
John „Jack“ Worthing, Friedensrichter Patrick Dollmann
Lady Bracknell, Algernons Tante Ulla Wagener
Gwendolen Fairfax, ihre Tochter Katja Straub
Cecily Cardew, Jacks Mündel Larissa Grosenick
Miss Prism, ihre Gouvernante Barbara Seeliger
Reverend Chasuble, Pastor Wolff von Lindenau
Lane, Hausdiener / Merriman, Butler Detlev Nyga

Autor Oscar Wilde
Bearbeitung und Regie Frank-Lorenz Engel
Musik Valentin von Lindenau
Dramaturgie Prof. Dr. Jeroen Coppens
Bühnenbild Tilmann von Blomberg
Kostümbild Anke Küper & Kerstin Laackmann
Maskenbild Wiebke Quenzel
Regieassistenz / Inspizienz Jonas Milke
Kostümbildassistenz Anna Frauendorf
Regiehospitanz Katharina Schmidt
Technische Leitung Jan Langebartels
Requisite Barbara Müller
Ton (Leitung) Sebastian Heil
Ton Lars Nieminen & Mira Lauren Schulte Strathaus
Licht (Leitung) Jan Langebartels
Licht Oliver Ehmes
Pressestimmen
Gelnhäuser Neue Zeitung

"Bis zum Finale darf das Publikum Zeuge jeder Menge höchst unterhaltsamer Verwicklungen und Verwirrungen werden. Von Szene eins bis zum völlig verdient üppig ausfallenden Schlussapplaus macht diese Inszenierung einfach unheimlich viel Spaß. Ganz im Ernst."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 19. Mai 2025

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Rundum gelungen ist die Rollenbesetzung. Vor allem die Hauptdarsteller Dollmann und Flierenbaum haben lange, von Ironie und Doppeldeutigkeit gespickte Textpassagen zu bewältigen und auf den Punkt zu bringen. Das schaffen sie hervorragend."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Mai 2025

Gelnhäuser Neue Zeitung

"Dass es so ungeheuer erfrischend ist, bei all dem zuzusehen, liegt neben Wildes unverkennbarer Freude an Sprache und dem Spiel damit vor allem an einem glänzend harmonierenden Ensemble."

Gelnhäuser Neue Zeitung, 19. Mai 2025

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Als Regisseur inszeniert Engel seine Figuren so, dass Wilde seine Freude daran gehabt hätte. Lady Bracknell (Ulla Wagener) tritt mit der Borniertheit auf, die ihr die Rolle abfordert."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Mai 2025

Hanauer Anzeiger

"Gouvernante Miss Prim (Barbara Seeliger) treffsicher besetzt. Er fordert seine Darsteller auch gesanglich, was diese mit Bravour meistern, allen voran Katja Straub und Larissa Grosenick."

Hanauer Anzeiger, 19. Mai 2025